Benutzung

Es sind drei Arten des Zugriffs auf die einzelnen Begriffserläuterungen und -einführungen vorgesehen und möglich:

über eine alphabetische Liste über den systematischen Ort über Hyperlinks

1. Zugriff über eine alphabetische Liste von literaturwissenschaftlichen Grundbegriffen

Dieser Zugriffsmodus über den "Index" (mit "Schlüsselworten" und "Gesamtliste", vgl. den Frame auf der linken Bildschirmseite) entspricht gewöhnlichen Lexika bzw. Registern in Handbüchern. Die Nummerierung der einzelnen Seiten des Online-Lexikons entspricht dabei den jeweiligen systematischen Ort der betreffenden Begriffserläuterung.

In der Gesamtliste finden Sie alle Stichworte, zu denen Einträge vorhanden sind, in alphabetischer Reihenfolge. In der Box "Schlüsselworte" können Sie gezielt nach Stichworten suchen.

Dabei sind prinzipiell vier Arten von Einträgen zu unterscheiden:

  • Die Kapitel- und Unterkapitelseiten (der ersten und zweiten Ebene) führen allgemein in die betreffende Gruppe oder Familie von Begriffen ein, die dann auf den zu- bzw. untergeordneten Seiten erläutert werden. Diese sind dort auch – wie in einem 'Verteiler' – als Hyperlinks markiert.
  • Die eigentlichen Begriffserläuterungen (üblicherweise auf der dritten Ebene) enthalten in der Überschrift den bzw. die entsprechenden Begriffsausdrücke (mitunter mit etymologischen Erläuterungen), eine knappe Definition und – daran anschließend – weitere Erläuterungen. Zumeist schließt sich an diese Seiten eine (oder mehrere) Beispielseite(n) an (über den Link Beispiel ).
  • Implizite Begriffserläuterungen sind zwar im Index gesondert aufgeführt, ihnen ist aber keine eigene Seite zugeordnet, da sie nicht eigens, sondern im Zusammenhang mit einem anderen Begriff, gleichsam en passant, realisiert werden.
  • Beispielseiten – im allgemeinen auf der vierten Ebene und farblich abgesetzt – enthalten erläuterte Beispiele für den auf der übergeordneten Ebene erläuterten Begriff.

2. Zugriff über den systematischen Ort innerhalb des gesamten Lexikons bzw. eines seiner Teile

Dieser Zugriffsweise über den "Inhalt" (vgl. den Frame auf der linken Bildschirmseite), entspricht in Handbüchern dem Inhaltsverzeichnis. In gewöhnlichen Lexika findet sich eine solche Gliederung gewöhnlich nicht. Sie entspricht aber in besonderer Weise dem Gegenstand dieses Basislexikons, den literaturwissenschaftlichen Grundbegrifflichkeiten. Denn diese sind selten völlig unabhängig voneinander zu bestimmen, im Gegenteil: Die meisten Begriffe zeichnen sich gerade dadurch aus, daß sie – insbesondere dann, wenn sie terminologisch exakt gefaßt werden –
1. in verschiedenen (etwa analogen oder kontrastiven) Beziehungen zu anderen Begriffen stehen und
2. innerhalb solcher Begriffsfamilien, -hierarchien oder gar ganzer Theorien an einem bestimmten systematischen Ort stehen.

Dieser Ort wird hier durch die jeweilige Stellung der betreffenden Begrifferläuterung innerhalb der Gliederung mit einer entsprechenden Nummerierung repräsentiert. Der Ort gibt also ebenfalls Informationen zu dem betreffenden Begriff, zeigt er doch dessen Stellung innerhalb seines Begriffskontextes an.

Die Gliederung, die diesen relativen Ort eines Begriffs (bzw. der entsprechenden Seite) erkennbar macht, ist hierarchisch in vier Ebenen gegliedert.

  • Auf der ersten Ebene finden sich neun große Gruppen oder Familien von literaturwissenschaftlichen Grundbegriffen, die jeweils auf einer Seite kurz charakterisiert werden. Durch Links wird auf eine untergeordnete zweite Ebene weitergeleitet.
  • Auf der zweiten Ebene finden sich jeweils unterschiedlich viele und umfangreiche Untergruppen oder -familien, die wiederum allgemein charakterisiert werden. Links führen dann zu den einzelnen Begriffserläuterungen.
  • Auf der dritten Ebene finden sich im allgemeinen die eigentlichen Begriffseinführungen und -erläuterungen,
  • auf der vierten Ebene schließlich entweder Beispiele oder Einzelheiten zu den übergeordneten Begriffen.

Die Gliederungsebenen können – wie aus Textverarbeitungsprogrammen oder Online-Hilfen bekannt – entweder insgesamt ("open.gif (897 Byte) alle erweitern") oder Ebene für Ebene (durch 'Anklicken' von ) eingeblendet und wieder ausgeblendet werden (" alle reduzieren" bzw. 'Anklicken' von ). Daß ein Abschnitt Unterebenen hat, wird durch markiert, daß keine weiteren Ebenen unter einem Eintrag liegen durch

3. Zugriff über Hyperlinks

Diese für das Internet so typische Zugriffsweise, die insbesondere die vorgegebene Reihenfolge von Seiten, Abschnitten oder Paragraphen in normalen Texten (oder eben Lexika und Wörterbüchern) unterläuft, ist hier natürlich von besonderer Bedeutung. Denn so können bequemer als über Registereinträge Verweise, Hinweise, ähnliche, analoge, kontrastierende oder weiterführende Begriffe und ihre Erläuterungen zugänglich gemacht werden.

Auf diese Weise können Sie also nicht nur die beiden eben vorgestellten ersten Zugriffsweisen, die ja ebenfalls mit Links arbeiten, realisieren, sondern auch von Begriff zu Begriff 'surfen'. Dazu 'klicken' Sie einfach auf den entsprechenden Link bzw. das Beispiel-Symbol Beispiel.

 

Ein Wort noch zum Verhältnis von 'Begriff' und 'Terminus': Im Prinzip sollten wir es in der Literaturwissenschaft qua Wissenschaft vor allem mit Termini zu tun haben, also mit geregelten und allgemeinen verbindlichen Wortverwendungsweisen für wohldefinierte Begriffe. De facto haben wir es aber in der Literaturwissenschaft und vor allem in der Literaturgeschichte häufig gerade nicht mit solchen Termini zu tun, sondern mit entweder ungeregelten bzw. schwach geregelten und/oder nicht allgemein verbindlichen Wortverwendungsweisen für zum Teil ebenfalls nicht eben wohldefinierte Begriffe zu tun. Dies schuldet unsere Wissenschaft wohl ihren Gegenständen, die sich einer fixierten terminologischen Erfassung immer wieder zu entziehen scheinen.

Ich habe in diesem Basislexikon versucht, immer auch klar zu machen, welcher Status dem jeweils erläuterten Begriff zukommt. Manchmal handelt es sich – zumindest innerhalb eines gewissen Rahmens theoretischer Vorannahmen – bei dem zugehörigen Ausdruck tatsächlich um einen Terminus, oft aber nur um den Ausdruck für einen oder mehrere mehr oder minder deutlich umrissene Begriffe. Auch dies wird in den jeweiligen Erläuterungen immer mitthematisiert. Demzufolge spreche ich aber immer nur von Begriffen (bzw. über die zugehörigen Ausdrücke).